Entstehung
Die fischereiwirtschaftlich genutzten Altfriedländer Teiche erhielten ihre landschaftliche Prägung erst vor 40 Jahren. An der Stelle der heutigen Teiche am Rande des Oderbruchs, wurden zwischen 1968 und 1972 durch Eindeichung und Anstauung eine größere Anzahl flacher Teiche geschaffen. Probleme bei der Ausführung ließen die geplante Parzellierung unvollendet, so dass sich heute der größte künstliche Teich Brandenburgs mit 220 ha in Altfriedland befindet. Gespeist werden die Teiche durch den die Märkische Schweiz in Richtung alte Oder entwässernden Stobber.
Seit dem Beginn der Anstauung vollzog sich in diesem Gebiet ein grundlegender Wandel in der zu beobachtenden Avifauna. Zuvor befanden sich auf diesen Flächen ausgedehnte versumpfte Wiesen um den Kietzer See mit brütenden Wiesenweihen, Bekassinen und Schlagschwirlen.

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